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Über uns

Geschichte

Vor dem Hintergrund der Wohnungsnot in den 30-er Jahren wurde am 19. September 1935 die Kreisbau Heidenheim als Genossenschaft gegründet. Die Genossenschaft verstand sich zunächst als Institution, die Hilfe zur Selbsthilfe beim Bau von "Heimstätten" und "Siedlerstellen" leisten wollte.

Am Jahresende 1935 verzeichnete die Genossenschaft zehn Mitglieder. Bereits im Jahr 1936 konnte die damalige Geschäftsführung, die aus Christian Ehrlinger, Friedrich Armbruster und Friedrich Zeiher bestand, über den Bau von 20 Siedlerstellen in Giengen und Bolheim berichten. Die Aktivitäten der Genossenschaft erstreckten sich bis Ende der 40-er Jahre und beschränkten sich darauf, bauwilligen Familien zu Wohneigentum zu verhelfen.

Unterstützung erhielten diese durch die Planung der Bauten und die finanzielle Baubetreuung. Viele "Häuslesbauer" wurden auf diese Weise bedient. Es wurden gute Konditionen ausgehandelt, zinsgünstige Mittel beschafft und Preisvorteile weitergegeben. Vor allen Dingen profitierte die Genossenschaft im Laufe der Zeit immer mehr vom wachsenden Know-How.

Mehrfamhaus50er Nach dem Ende des Krieges begann die Kreisbau auch mit dem Mietwohnungsbau. Wieder herrschte große Wohnungsnot, diesmal bedingt durch die Flüchtlingsströme und Vertreibungen. Diese Bevölkerungsgruppen konnten sich keinen eigenen Wohnraum leisten und waren auf den Mietwohnungsbau dringend angewiesen.

In der Amtszeit des damaligen Geschäftsführers Josef Nothardt, der das Unternehmen von 1949 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 1965 leitete, wurden annähernd 2000 Wohnungen erstellt.
Als nebenamtlicher Geschäftsführer stand ihm lange Jahre der damalige Gerstetter Bürgermeister Georg Fink zur Seite.

GiengenSüd60er Aus einer Reihe von Gründen entschloss man sich im Jahre 1954, eine Gesellschaft in der Rechtsform der GmbH zu gründen, mit dem Ziel, die Genossenschaft zu übernehmen und eine stärkere kommunalpolitische Ausrichtung zu sichern. Am 12. Juli war es dann soweit: Hauptgesellschafter der neuen Firma war der Landkreis Heidenheim gefolgt von den Städten und Gemeinden des Landkreises und der Kreissparkasse Heidenheim.

Eine Anzahl von Industrie- und Gewerbebetrieben des Landkreises befand sich ebenfalls unter den Gründungsmitgliedern der neuen Gesellschaft. Ihr Motiv für die Beteiligung am neuen Unternehmen war klar: Dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften sollte durch den verstärkten Bau von werksgeförderten Mietwohnungen Rechnung getragen werden.

Die bis dahin errichteten Mietwohnungen - ausnahmslos Nachkriegsbauten - konnte die Gesellschaft von der Rechtsvorgängerin übernehmen. Zehn Mitarbeiter beschäftigte die GmbH in ihrem Gründungsjahr, die Bilanzsumme bezifferte sich auf knapp 15 Millionen DM. Genau 25 Jahre später, im Jahr 1979, war der Bestand an Mietwohnungen auf 2452 Einheiten angewachsen; 28 Mitarbeiter bearbeiteten ein Bilanzvolumen von rund 68 Millionen DM.

1965

Reihenhaus70er Während dieser Zeit, von 1965 bis zu seinem Ausscheiden 1990, leitete Georg Diebold gemeinsam mit Karl Burr, dem Alt-Bürgermeister von Königsbronn, die Geschicke der Kreisbaugesellschaft.

1990

Mit dem Wegfall der Gemeinnützigkeit im Wohnungswesen (1990) waren einschneidende Veränderungen für das Wohnungsunternehmen verbunden.

Der Bevölkerungszuwachs in den 90-er Jahren zusammen mit den strukturellen Veränderungen am Wohnungsmarkt stellte zusätzliche Anforderungen an das Unternehmen. Die Kreisbaugesellschaft konnte die ihr gestellten Aufgaben bewältigen und errichtete allein in den 90-er Jahren bis heute 550 neue Wohneinheiten.

In diesen Zeiten des Wandels, der auch die Entscheidung zum Neubau der Geschäftsräume beinhaltet, wurde das Unternehmen von Anfang 1990 bis 17. Oktober 1999 von Ulrich Goeser geleitet.

1999

KBG Gebäude Seit dem 18. Oktober 1999 ist Wilfried Haut Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft.

Mit neuer Geschäftsleitung und mit viel Elan wird die bisherige Philosophie der "Kreisbau" - soziale Verantwortung vor Gewinnmaximierung - fortgesetzt. Nunmehr steht die Modernisierung und Instandhaltung des Wohnungsbestandes statt Neubau im Vordergrund.

Mit der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen soll eine positive Auswirkung auf die Sozialstruktur der Bewohner erreicht werden.
Das Bauträgergeschäft wird ausgebaut und soll verstärkt Familien zum Eigenheim verhelfen.

Eingang Neue Geschäftsfelder werden erschlossen: So soll vermehrt die kommunale Baulanderschließung für die Städte und Gemeinden des Landkreises durchgeführt werden. Individuelles Bauen auf eigenem oder einem Kreisbau-Grundstück ist ab sofort möglich.

Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird jetzt groß geschrieben. Kundenorientiertes Arbeiten und Verhalten rückt noch mehr in den Vordergrund.

Als Dienstleister "rund um die Immobilie" will sich die Kreisbau noch stärker auf ihre Kunden und deren Wünsche konzentrieren. Bauen, vermieten, betreuen und verwalten steht weiterhin im Vordergrund.
Die Kreisbau steht aber auch für individuelle, attraktive und vor allem kreative Projekte.
Ihren Kunden garantiert sie weiterhin Wertbeständigkeit, finanzielle Sicherheit und absolute Termin- und Kostentreue.

Mit einer Gesamtbauleistung von weit über 5.000 Wohnungen nach 1945 steht die Kreisbaugesellschaft an der Spitze im Landkreis.
Vor allem im Eigenheimbau hat das Unternehmen in allen Gemeinden des Landkreises Maßstäbe gesetzt. Nahezu 2.400 Käufer und Bauherren haben in der Kreisbaugesellschaft einen zuverlässigen, seriösen und fairen Partner gefunden.